Technik 11.06.2018 00:41

Früh übt sich, wer ein Meister werden will

Sportliche Aktivitäten und der Handel mit Wertpapieren haben eine Gemeinsamkeit. Nur durch regelmäßiges Üben wir der Einzelne zum Meister. Zwar gelingt gelegentlich auch der erhoffte Glückstreffer. Doch wer über einen längeren Zeitraum erfolgreich sein will, muss viel Zeit in seine Disziplin stecken. Dies gilt sowohl beim Sport als auch beim Online-Trading.

Doch es gibt noch weitere Gemeinsamkeiten. Wer beim Sport Bestleistungen erbringen will, muss sich meist im Kraftraum oder auf dem Sportplatz regelmäßig quälen. Nur so lässt sich die eigene Leistung bei der jeweiligen Disziplin stetig steigern. Gleiches gilt auch für den sogenannten CFD-Handels (Contracts for Difference). Der Trainingsraum stellt hier ein Demokonto dar. Auch hier sollte der ungeübte Anleger zunächst erste Erfahrung bei den notwendigen Transaktionen sammeln, ohne dabei ein Risiko einzugehen. Solange der Einsteiger noch nicht die wichtigsten Handgriffe bei diesem äußerst spekulatives Anlagegeschäft beherrscht, darf er keinesfalls echtes Geld einsetzen.

Für viele Anwender ist der CFD-Handel besonders reizvoll, da dieser mit teilweise sehr hohen Gewinnen lockt. Jedoch bedeutet die Chance auf hohe Gewinne auch immer ein deutlich erhöhtes Risiko. Dies gilt auch für diese besondere Ausprägung der Kapitalanlage. Der Kapitalanleger bewegt mit seinem Geldeinsatz teilweise beträchtliche Handelspositionen, die übrigens nicht an den klassischen Börsenplätzen gehandelt werden. Bei einer plötzlichen Kursschwankung ist der daraus resultierende Verlust nicht auf den eigenen Kapitaleinsatz begrenzt. Der Anleger muss bei sehr großen Kursschwankungen zusätzliches Kapital beim CFD-Handel aufbringen, um entstandene Verluste auszugleichen.

Intensives Üben mit dem Demokonto

Wer ernsthaft in den CFD-Handel einsteigen will, sollte unbedingt im Vorfeld viel Zeit investieren, um die wichtigsten Funktionen und Zusammenhänge zu erlernen. Dies gelingt am besten mit einem Demokonto. Jeder seriöse CFD-Broker stellt dafür eine kostenlose Funktion zur Verfügung, um alle relevanten Aktionen ohne jegliches Risiko zu trainieren.

Ein Demokonto simuliert im Idealfall alle möglichen Transaktionen beim CFD-Handel. Der Nutzer arbeitet dabei mit einem virtuellen Guthaben, um einzelne Aktionen auszuführen. Das Demosystem verhält sich ähnlich wie der reale Finanzmarkt. Einziger Unterschied: der Anleger verliert nicht seine Kapitaleinlage, wenn er mit seiner Einschätzung einmal falsch lag. Erst wenn der Anleger alle möglichen Funktionen beim CFD-Handel verstanden hat, sollte dieser die ersten echten Transaktionen durchführen. Weiterhin sollte der Anleger vorsichtig agieren, da das Risiko nie vollständig ausgeschlossen werden kann.